Gotthold Ephraim Lessing

In diesem Artikel findest du Informationen über das Leben von Gotthold Ephraim Lessing.
Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. 01. 1729 in Kamenz (Oberlausitz) geboren. Sein Vater Johann Gottfried Lessing arbeitete als Pastor. Seine Mutter war Justina Salome, geborene Feller.

Lessing erhielt zunächst vom Vater Hausunterricht und besuchte später die Lateinschule. Im Jahr 1741 erhält er ein Stipendium von der Familie von Carlowitz im Internat St. Afra, welches für seine strenge und disziplinierte Führung bekannt war. Lessing studiert Latein, Griechisch, Hebräisch, Französisch Mathematik und zeitgenössische literarische und philosophische Werke. In dieser Zeit entstand sein erstes Lustspiel „Der junge Gelehrte“.

Im Jahr 1746 beginnt Lessing das Studium der Theologie und Medizin. Auch für diese Studien in Meißen und Leipzig erhält er Stipendien. Lessing macht 1752 seinen Abschluss als Magister der freien Künste. Danach arbeitet er bis 1760 als freier Schriftsteller in Berlin. Die folgenden 4 Jahre ist Lessing Gouvernementssekretär. Im Alter von 35 verliert er die Anstellung wegen einer schweren Krankheit. 1767 wird er Dramaturg am Deutschen Nationaltheater in Hamburg. Mit 41 Jahren nimmt er die Stelle als Hofbibliothekar in der herzoglichen Bibliothek in der Hamburg an. 1771 tritt Lessing in die Hamburger Freimaurerlogen „Zu den drei Rosen“ ein. Mit 47 heiratet er Eva König in Wolfenbüttel. Nur ein Jahr nach der Hochzeit wird Lessing Vater. Sein Sohn stirbt kurz nach der Geburt. Wenige Tage später stirbt seine Ehefrau.

Ab dem Jahr 1780 verschlechtert sich der Gesundheitszustand von Lessing zunehmend. Er erblindet und hat einen Schlaganfall.

Am 15. 02. 1781 stirbt Gotthold Ephraim Lessing im Alter von 52 in Braunschweig.

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Der Richter und sein Henker von Dürrenmatt

Hier findest du eine Inhaltsangabe zum Werk “Der Richter und sein Henker” von Dürrenmatt. Das Referat setzt sich aus 665 Wörtern zusammen und eignet sich ideal für Präsentation zum Thema Kriminalroman.

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Kriminalroman

Der Kriminalroman ist ein beliebtes Thema für ein Referat. Beim Krimi unterscheidet man prinzipiell zwischen Kriminalroman und Detektivroman. Im Kriminalroman steht das Verbrechen im Vordergrund und der Täter ist die wichtigste Figur. Beim Detektivroman geht es vor allem um die Aufklärung eines Verbrechens und die Suche nach dem Täter steht im Vordergrund. Die Hauptfigur ist hierbei der Detektiv.

Edgar Allen Poe gilt mit seiner Geschichte „Doppelmord in der Rue Morgue“ (1841) als Begründer des Detektivromans. Der Detektiv dieser Geschichte, Chevalier Auguste Dupin, glaubt an die Kraft des menschlichen Verstandes, der das Unerklärbare begreift. Weitere bekannte Detektive sind Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle und Hercule Poirot von Agatha Christie. Alle diese Detektivfiguren lösen völlig unrealistische Fälle mit intuitiven Einfällen und ihrem Verstand.

Das Referat sollte folgende Informationen beinhalten: Die nächsten Autoren von Kriminalromanen gibt es ab 1930 in Amerika, das von der Wirtschaftskrise und anderen Problemen betroffen war. Eines dieser Probleme war das aufkommende Gangstertum in den Großstädten (New York, Chicago, etc.).

Der Detektiv Sam Spade aus dem Roman „Der Malteser Falke“ von Dashiel Hammett liegt nicht mehr auf der faulen Haut, sondern er holt sich Informationen auf der Straße und versucht mit Kontaktmännern Verbrechen zu lösen.

Die Detektive aus England waren meist Amateure, Aristokraten und Gelehrte, Sam Spade musste jedoch mit der gefährlichen Kriminalität im Alltag fertig werden. Phillip Marlowe, Detektiv in den Romanen von Raymond Chandler, ist genauso wie Sam Spade den Gefahren im Alltag ausgesetzt und bekämpft die tägliche Kriminalität.

Als diese Romane 1961 in Amerika verfilmt wurden, begann die sogenannte „Schwarze Serie“ von Filmen, die sich dem amerikanischen Leben, das Hollywood zeigte, entgegengestellt hat.

Erst in den 1970er Jahren konnte sich der europäische Krimi von den amerikanischen Krimis absetzen. In den Romanen der Schweden Per Wahlöö und seiner Frau Maj Sjöwall (z.B. „Die Terroristen“ 1977) leitet Kommissar Martin Beck ein Team von staatlichen Polizeibeamten. Beck hat eine Abneigung gegenüber der Polizei, da er der Meinung ist sie unterstützt ein Gesellschaftssystem, welches Ungerechtigkeiten und Missstände verursacht und dadurch einen Teil der Schuld an den Verbrechen trägt. Der Krimi ist daher sozialkritisch und fasst den Kapitalismus ins Auge.

Referate zum Thema Kriminalroman

Werke                     Autoren
Illuminati             Dan Brown
Die fünfte Frau    Mankell
Das Parfüm          Patrick Süskind
Der Verdacht        Dürrenmatt
Der Richter und sein Henker     Dürrenmatt
Mord in der Rue Morgue     Edgar Allen Poe
Der Prozess            Franz Kafka
Das Urteil              Franz Kafka

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Volksstück

Dieser Artikel gibt Ihnen die Möglichkeit Wissenswertes über das Volksstück zu erfahren. Neben der geschichtlichen Entwicklung werden Autoren wie Turini, Felix Mitterer, Wolfgang Bauer, Öden von Horvath, Nestroy und Rainmund behandelt.

  • Mittelalter:
    • Wanderbühnen
    • Spielten Blut und Raubszenen ohne Drehbuch
    • Wurde von Englischsprachigen gespielt
  • 16. und 17. Jh.
    • Im Barock wird Hans-Wurst eingeführt
      • Trägt Lederhose, grüne Jacke…
      • Comicfigur
  • 18. Jh.
    • Theater wurden gegründet
    • Theater in der Josefstadt
  • 19. Jh.
    • 2 Dichter die Volksstücke und Possen schreiben:
    • Nestroy und Reinmund
      • Nestroy:
          • Talisman,
          • Lumparzievagabundus
        • Es gibt Gesangseinlagen,
        • Verwicklungen,
        • es gibt keinen Kasperl mehr
          • Der Kasperl schlüpft in eine Figur
            • (z.B.: Feuerfuchs)
        • Kritisiert die Gesellschaft
        • Beschreibt Kleinbürger
        • Gesellen
        • Handwerker
        • Feen kommen vor
          • Greifen nicht in die Handlung ein
      • Rainmund:
        • schreib ernst
        • Kam mit Komödien besser an
        • Hatte Sprachfehler
        • Spielte selbst
        • Feenwelt greift ins Geschehen ein
          • Bei Nestroy nicht
        • Schreibt Zauberwelt
  • 20. Jh.
  • Beschreibt Kleinbürger und Arbeiter in ihrem Elend und Problemen
  • Sarkastisch und ironisch geschrieben
    • (heiratet sie wie das Kind tot ist)
  • Öden von Horvath
    • Geschichten aus dem Wienerwald
  • Nach den 2. WK
    • Kein Volksstück
      • weil es im Krieg missbraucht
    • Ab den 70er Jahren gibt es wieder Volksstücke
  • 70er
    • Einfach geschrieben
    • Probleme der Gesellschaft
    • Bauern
    • Liebe, Hass…
    • Meist in der Umgangssprache geschrieben
  • Turini
    • Rozenjogd
  • Felix Mitterer
    • Kein Platz für Idioten
  • Wolfgang Bauer
    • Magic afternoon
      • Auf der Bühne wurde zum 1. Mal eine Klospülung betätigt
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Germanische Dichtung – Literatur Epoche 400-800

Im folgenden Artikel finden Sie Informationen zur  Literatur Epoche “Germanische Dichtung”. Diese Epoche wird zwischen 400 bis 800 eingeordnet. Sie finden hier Wissenswertes zur Geschichte, Gesellschaft und Wirtschaft, sowie zu Werken und Schriftstellern aus dieser Zeit.
Verbreitung – Referat Germanische Dichtung

  • Deutschsprachiger –Raum
  • Mitteleuropa
  • Nordeuropa

Geschichte – Referat Germanische Dichtung

  • 4. bis 7. Jahrhundert war die Völkerwanderung (Flucht).
    • Zuerst fielen die Hunnen ein,
    • dann ließen sich Ost- und Westgoten, Franken… in Europa nieder.
    • Das römische Reich und die römische Kultur zerfielen.
  • 800 n. Chr. fand die Krönung Kaiser Karls dem Großen statt.

Gesellschaft / Wirtschaft – Referat Germanische Dichtung

  • Germanen glauben an heidnische Götter (Zui/Göttervater – Sonnenwagen, Donar/Gott des Donners, Frija/Göttin der Liebe und Gattin des Zui, Hel/Gott der Unterwelt, Walhalla/Götterhimmel)
  • Nur Mönche und Reiche konnten schreiben und lesen.

Werke und Schriftsteller – Referat Germanische Dichtung
Merseburger Zaubersprüche

  • Sie sind vor 750 n. Chr. entstanden.
  • Sie wurden in Merseburg gefunden und sind deshalb danach benannt worden.
  • Sie sind im Stabreim geschrieben:ben zi benabluad zi bluada

Wulfila Bibel

  • Sie ist aus dem 4. Jahrhundert n. Chr.
  • Sie wird in Uppsala in Schweden aufbewahrt.
  • Die Schrift ist eine Mischung aus Griechischem Alphabet und von Runen.
  • Sie ist im Gotischen Stiel geschrieben. (Rote Blätter mit silberner Schrift.
  • Sie ist der früheste Fund.

Hildebrandslied

  • Es ist ca. 820 n. Chr. entstanden.
  • Es ist im Stabreim geschrieben.
  • Es wurde auf der Innenseite eines Gebetsbuches im Kloster Fulder gefunden.
  • Es ist das einzige alte, noch erhaltene Heldenlied.
  • Inhalt: Waffenmeister Diedrich von Bern (Vater) trifft Hardubrant (Sohn). Sohn glaubt dem Waffenmeister nicht, dass er sein Vater ist. Sie beginnen zu kämpfen, da sich der Sohn herausgefordert fühlt. Ende fehlt. Im 13. Jh. wurde die Fortsetzung geschrieben. Im Kampf erkennen sie sich und es gibt ein gutes Ende.

Allgemeines – Referat Germanische Dichtung
Runen

Runen waren Zeichen. Aus den Runen entstanden die Buchstaben. Das Wort Runen kommt von raunen, geheimnisvoll… Runen waren Buchenholzstäbchen auf denen Zeichen waren, sie wurden geworfen und ihre Lage sagte die Zukunft voraus.
Stabreim
Stabrem waren die Anfangsbuchstaben von sinntragenden Wörtern sind gleich.

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